04 March 2012

Herr Wulff - Sie sind mir XXL-peinlich !

in der Regel verzichte ich in meinem IT-orientierten Blog ja auf politische Stellungnahmen - aber der aus meiner Sicht peinlichste Politiker der letzten Jahre lässt mir keine Ruhe.

Nach seiner peinlichen Ich-gebe-nur-zu-was-bereits-herausgekommen-ist Taktik, seiner krassen Bürger- und Menschenferne und seines an alte Adelszeiten erinnerndes Herrschaftsgehabe fordert (und erhält leider auch) er einen *Ehrensold*. Für welche Ehre denn? Die peinliche Ehre, der schlechteste, skandalöseste Präsident überhaupt gewesen zu sein? Welch eine peinliche Fehlbesetzung. Was für ein schlechter Witz der Politik.

Und nun, krasser kann's kaum kommen, fordert Herr bevorteile-mich-vor-allen-anderen-Wulff auch noch ein bezahltes Büro mit Angestellten auf Lebenszeit.

Ich gönne meinen Mitmenschen wirklich nichts Schlechtes. Herrn Wulff gönne ich weder seinen Sold noch sein Büro. Möge irgendwer gegen diese schreiende Ungerechtigkeit klagen - sie wird der ohnehin grassierenden Politikverdrossenheit Wasser auf die Mühlen sein.

Vielleicht sollten wir das Exil wieder einführen. Sibirien, jetzt frisch unter Putins Herrschaft, wäre ein schöner Ort für Herrn Wulff, finde ich. Da würde Herr Wulff mit seiner Erfahrung in Halbwahrheit, Verdrehung und Verblendung sicher gut ankommen.

1 comment:

Heinz Häberle said...

Er ist - und war auch schon in Vergangenheit - für mich der Inbegriff des vom 'Wählerstimmen-value' bestimmten Politikers. So von Guenter Dueck in Anlehnung an den shareholder value in der Wirtschaft ganz treffend formulierten genannten neuen Politikstil.

Nur wer gegen Kanten und klare Worte - wie einst z.B. von Paul Kirchhof - Sturm läuft braucht sich über kantenlose, nicht greifbare Kunstwesen nicht zu wundern.

Aber was tun? Was tun gegen shareholder value denken wenn fonds die teile halten? Wer verwaltet unsere politischen fonds?